2. Die ersten Tage

So nun sind wir mit dem Haus ziemlich weit gefahren.  Wo wir jetzt sind? Keine Ahnung. Ich schau immer aus dem Fenster, aber viel zu sehen gibt es hier nicht und überhaupt keine anderen Hunde. Nur Autos. Echt laaangweilig…

Nun gut, an die Zottelfrau werd ich mich wohl gewöhnen müssen. Wir gehen jeden Tag ein bisschen die Gegend erkunden, das macht schon Spaß. Aber alleine lassen kann man sie wirklich nicht, sie wäre in der großen weiten Welt völlig aufgeschmissen. Ihr müsst euch vorstellen, immer wenn wir raus gehen bindet sie sich mit einer Leine an mir fest! Ich muss schon sehr aufpassen dass ich sie unterwegs nicht verliere, ich glaube sie würde nicht mehr heim finden. Aber ich hab das schon im Griff. Leider läuft sie immer so langsam, kommt mir kaum hinterher. Das wird sie mit der Zeit hoffentlich noch lernen.

Ein oder zwei Wochen sind nun vergangen, inzwischen läuft die Zottelfrau auch mal ein Stückchen allein. Natürlich nur wenn keine Straßen in der Nähe sind, das wäre noch viel zu gefährlich. Aber immerhin, draußen auf den Wiesen hab ich dann auch mal Zeit ein bisschen rumzuflitzen und zu toben. Ich finde sie schon wieder, sie läuft eh nicht weit weg. Apportieren kann ich jetzt auch. Die Zottelfrau wirft immer für mich, das macht sie eigentlich ganz gut. Abends lese ich oft, muss ja etwas für meine Bildung tun und sonst ist ja hier eh nichts los. Lustige Katzen gäbe es hier, aber die laufen immer vor mir weg. Na ja, ich würde sie schon kriegen aber natürlich nicht wenn die Zottelfrau an mir hängt und sich nicht vom Fleck bewegt…
Hunde habe ich hier allerdings immer noch keine gefunden, wo sind die bloß alle?


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3. Endlich neue Hundefreunde


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